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A week without Lievelings?

Seit Freitag sitze ich immer wieder an diesem Beitrag, aber mir fallen keine Lieblingsmomente ein. Es ist alles in Ordnung, aber durch die Fülle an Arbeit, mache ich kaum etwas für mich. Mich nervt es, dass ich gestresst bin. Ich liebe es, volle To Do Listen zu haben, alles erledigt zu bekommen, und finde es total okay, auch mal bis 23/24 Uhr herumzuwurschteln. Aber momentan ist es ein Dauerzustand. Die Arbeitsberge steigen, der Organisationsaufwand für Steuer, Versicherung, Bank usw. ebenfalls, familiär und schulisch bestehen schwierige Situationen und ich versuche verbissen, mein Sportprogram durchzuziehen - wen wundert's, wieso das nicht gänzlich klappt?
 
Ich bin aber, wenn man Social Media verfolgt und ich mich auf der Arbeit umschaue, nicht die einzige. Stress scheint ein Statussymbol zu sein. Wer am meisten Stress hat, am meisten arbeitet und zugleich reist und Sport treibt, bekommt Anerkennung. Wir stehen immer unter Strom, wollen nichts verpassen, viel erreichen. Selbst Entspannung wird geplant, und da soll der Körper natürlich reagieren: Yogamusik an, Matte ausrollen, Schalter umlegen und in den Flow kommen. Klappt zumindest teilweise - aber auch nicht wirklich.
 
 
Doch was kann man tun? Durch die Reallifchallange von Nina von berriesandpassion habe ich gemerkt, dass Rausgehen eine tolle Wirkung hat: einfach spazieren oder das Fahrrad schnappen und einen Wald, Feld oder Bach suchen. Zudem muss es nicht immer perfekt laufen. Sprecht doch mal mit Kollegen darüber. Ihr werdet erstaunt sein, dass auch sie den ganzen Perfektionismus nicht anstreben, aber wie alle, mit dem Strom schwimmen. Wenn aber alle nur ein klein wenig weniger perfekt sein sollen, kann das schon viel bewirken.
 
Und jetzt macht euch eirnen Becher Café oder Tee, geht raus, fahrt vielleicht mit dem Rad oder dem Auto zu einem Waldstück und genießt 30 Minuten Ruhe. 

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